Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Ende 2025 gehörten noch rund 17,4 Millionen Menschen der Evangelischen Kirche in Deutschland an. Das bedeutet einen Rückgang von 3,2 Prozent innerhalb nur eines Jahres. Etwa 350.000 Menschen haben der Kirche den Rücken gekehrt, und diese Entwicklung scheint kein Ende zu nehmen. Die offiziellen Erklärungen der Kirchenleitung bleiben dabei
Reformation im 21. Jahrhundert bedeutet, dass wir uns als Christen und als Kirche immer wieder die Frage stellen müssen, ob wir wirklich vom Evangelium her leben oder ob wir uns von anderen Einflüssen leiten lassen. Es geht nicht darum, etwas Neues zu erfinden oder den Glauben an den Zeitgeist anzupassen, sondern darum, zu den Wurzeln
Die Kirche befindet sich heute in einer Situation, die viele als Zerreißprobe empfinden. Auf der einen Seite steht die Last von 2000 Jahren Geschichte, Tradition und bewährten Strukturen, die über Generationen hinweg Orientierung gegeben haben. Auf der anderen Seite steht eine Welt, die sich so rasant verändert wie nie zuvor, in der alte Gewissheiten verschwinden
Die Zeiten haben sich gedreht. Während früher derjenige als Außenseiter galt, der sich von der Kirche abwandte, ist heute das Gegenteil der Fall. Wer sich offen zu seinem Glauben bekennt, wer als junger Mensch sagt, dass er Christ ist und zur Kirche gehört, der erntet oft Stirnrunzeln oder wird belächelt. Die Kirche gilt in vielen
In unserer heutigen Zeit stehen viele Menschen vor einer wichtigen Frage: Wie können wir unseren Glauben bewahren und gleichzeitig die Chancen nutzen, die uns moderne Entwicklungen bieten? Diese Frage beschäftigt nicht nur einzelne Gläubige, sondern ganze Gemeinschaften, die sich zwischen Tradition und Fortschritt bewegen. Die gute Nachricht ist, dass Glaube und Fortschritt keine Gegensätze sein